Spende für die "Brücke" Neumünster

Für die Brücke ein willkommene Unterstützung: Stefan Brumm (li.) übergibt ab die Brücke Beiratsmitglieder Uschi Coleikis und Sigismund Oheim sowie Kathrin Wulff (re.) einen Scheck.
Spende hilft den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten
Neumünster „Das ist für uns wie Weihnachten und Ostern zusammen“, freute sich Kathrin Wulff, Leiterin des ambulanten Dienstes/Begegnungsstätte der Brücke Neumünster, über eine Spende von 1700 Euro der Dachdeckereinkaufsgenossenschaft Neumünster (DEG), die Niederlassungsleiter Stefan Brumm am vergangenen Dienstag übergab.
Das Geld kam bei einer Tombola im September 2010 auf einem Sommerfest der Mitglieder und Kunden zusammen. „Zum einen wollten wir, dass es eine soziale Einrichtung in Neumünster erhält, und zum anderen stimmt das Konzept mit dem die Brücke psychisch erkrankten Menschen und deren Angehörigen betreut und unterstützt“, sagte Brumm bei der Scheckübergabe.
Die Brücke muss, wie viele andere sozialen Einrichtungen, mit Kürzungen der Landesmittel zurechtkommen und ab 2012 reduziert die Stadt ihre Zuschüsse um weitere 36.000 Euro.
„Deshalb können wir mit der Spende kein besonderes Projekt anfassen. Wir brauchen das Geld, um den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten. Dabei wird die Bildungsarbeit besonders unterstützt“, erklärte Diplom-Sozialpädagogin Wulff. „Die Kürzung der Mittel fällt besonders schwer“, so Wulff, “weil der Bedarf für Hilfen in psychischen und psychologischen Krisen, bei Lebensproblemen und bei der Bewältigung psychischer Erkrankungen zunimmt, auch in Neumünster.“ Obwohl keine Statistik geführt werde, wurden in 2010 über 310 Personen betreut, das waren 80 mehr als ein Jahr zuvor. Neben ambulanten Dienst, der Begegnungsstätte, einer Fahrradwerkstatt sowie verschiedenen therapeutischen Wohngruppen unterhält die Brücke in Neumünster insgesamt 14 Einrichtungen.



