Die typischen Nennleistungen solcher Photovoltaik-Systeme liegen bei 1kWp. Die von den Herstellern angegebenen Garantiezeiten sind mit in der Regel 10 Jahren recht hoch und bezeugen den hohen Qualitätsstandard und die hohe Lebenserwartung heutiger Produkte. Für die Nutzung der Solarmodule kann im Haus ein zusätzlicher Einspeise-Stromzähler installiert werden. Damit wird der gewonnene Strom gegen eine Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Fazit:

Die Investitionen für solche Anlagen reichen von 3000 für eine Anlage zur Trinkwassererwärmung, bis zu 35.000 für die 5 kWp Spitzenleistung einer Solarstromanlage. Ist die Solarstromanlage netzgekoppelt, gibt es durch Mindestvergütungen, die das EEG (Erneuerbare-Energien- Gesetz) regelt, Möglichkeiten der Refinanzierung. Bei einer Inbetriebnahme in 2002 sind dies immerhin 0,482 /kWh. Ein Jahr später sind es immerhin noch 0,457 /kWh.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten. In der Vergangenheit hat es Meldungen gegeben, wonach einzelne Versorger Klauseln in die Verträge eingebaut haben, um einen Vertragsausstieg vor den gesetzlich geregelten 20 Jahren plus dem Inbetriebnahmejahr zu ermöglichen. Im Gegensatz zur thermischen Solaranlage können sich private Betreiber von Solarstromanlagen die bezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückzahlen lassen, was die im Vergleich höheren Investitionskosten senkt. Welche Variante für Ihr Traumhaus in Frage kommt, ist nicht zuletzt von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln abhängig. Zu einzelnen Fragen berät Sie gerne Ihr Dachdecker.

 
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